Ekel: Bargen

Bargen war bis 1971 eine eigenständige Gemeinde und verdankt seinen Namen den bis Ende der Fünfziger Jahre vorhandenen Binnendünen. Die Straße „Am Sandberg“ dokumentiert die letzten in diesem Ortsbereich vorhandenen Überreste.

Der Ortsteil, am Flusslauf der Eider gelegen, bietet heute eine Vielzahl von Wohn- und Freizeitmöglichkeiten.
Das Fährhaus mit dem benachbarten Campingplatz (35 Plätze) und einem Zeltplatz bieten dem Gast eine ruhige und beschauliche Möglichkeit der Erholung.

Ein Naturbadestrand mit Nichtschwimmerbereich und eine Sanitäreinrichtung in unmittelbarer Nähe sind vorhanden. Ein Sportboothafen mit insgesamt 73 Liegeplätzen an einer Schwimmsteganlage rundet das Angebot ab. Der örtlich beheimatete WSV Bargen (Wassersportverein) betreut mit der Hafenmeisterin die Gäste, die von Wasserseite zu Besuch kommen. Zu Beginn der Saison 2011 wurde die Einrichtung mit dem Qualitätssiegel des Deutschen Motoryachtverbandes (DMYV) und des Deutschen Seglerverbandes ausgezeichnet.

Ein Reitplatz findet sich ebenso wie ausgeschilderte Wander- und Reitwege in der Umgebung. Eine  besondere Attraktion für Fahrradfahrer und Spaziergänger ist die historische Fährverbindung mit der „Bargener Fähr“ über den Fluss Eider. Sie verbindet die Gemeinden Erfde-Bargen (Kreis Schleswig-Flensburg) und Delve-Schwienhusen (Kreis Dithmarschen). Ehrenamtlich wird die Fähre vom Bargener Fährverein durch 37 Fährleute (darunter 4 Frauen) betrieben.

Das kulturelle Leben wird von der Ortswehr der Freiwilligen Feuerwehr Bargen entscheidend geprägt. Die Feuerwehrfrauen und  Feuerwehrmänner haben eine Heimat im 1882 erbauten und 2003 eingeweihten Stapelholm-Huus gefunden.

In diesem Gebäude befinden sich neben dem Sitz der Eider-Treene-Sorge GmbH das Landschaftsarchiv Stapelholm, dass ehrenamtlich vom Förderverein Landschaft Stapelholm betreut wird. Eine ständige Ausstellung, wie auch eine Webstube stehen zur Ansicht bereit.

Im hinteren Bereich des Geländes um das  Stapelholm-Huus lohnt ein Blick um die ‚Ecke‘. In Bargen ist seit ein paar Jahren wieder ein Weißstorch heimisch und kann bei der Aufzucht gut beobachtet.